16 mm, 30 Min., Farbe, deutsch, engl.

Julie lernte ich zufällig in einer New Yorker Bar kennen. Sie stammte aus Ohio und verdiente sich in New York ihr Leben als Callgirl, Kellnerin und Modell. Um Distanz zu diesem Alltag und eher zu sich selbst zu finden, beschlossen wir, ihre ihr unbekannten Vorfahren in Süditalien aufzusuchen. Das Legen der Tarotkarten war ihr ständig Bedürfnis, denn die ewigen Symbole des "Tarot" halfen ihr bei der Reise in die Vergangenheit und zu sich selbst. In den paar Tagen wird sie mit Italien, Familie, Ausgrabungen, Grabstätten, feministischen Gedanken ihrer Cousine konfrontiert, und am Ende der Reise trifft sie in einem alten Turm auf Wandkritzeleien, in deren Symbolik sie ihre Vergangenheit sowie ihre Zukunft zu erkennen glaubt. Der Kommentar ist den Aufzeichnungen ihres während der Reise geführten Tagebuchs entnommen. Ihre drei Songs hat sie selbst komponiert. (Isa Hesse-Rabinovitch)
Vorspann | Versionen | Auszeichnungen | Pressestimmen | Werbematerial
| 1977/1978 | Julie from Ohio 16 mm, 30 Min., Farbe, deutsch, engl. Regie, Drehbuch, Kamera, Ton, Schnitt, Produktion: Isa Hesse Musik: Volksmusik und 3 Songs von Julie Nero Darsteller: Julie Nero und Verwandte Studienprämie EDI, Filmfestivals: Frauenfilmfestival Sorrento, |
Cf. Isa Hesse-Rabinovitch: Das Grosse Spiel Film, Bern, 1998
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